Robustes Mandat für Aktien

By hsagra

Gestützt durch sinkende Ölpreise ließ sich der Aktienmarkt nicht aus der Ruhe bringen. Er stieg weiter und liegt mit 5937 Zählern nur unweit von der magischen Marke DAX 6000 entfernt. Der scheinbar unbeirrbare Wellengang nach oben musste allerdings durchaus einige Klippen überwinden. So schockierte eine Gewinn-Warnung die Daimler-Chrysler Aktie und in „Sippenhaft“ auch andere Auto-Werte wie BMW. Außerdem wimmelt es im Börsen-Umfeld von allerlei Panik-Gerüchten, die jedoch meist nur in der saisonalen Trendmechanik gründen. Bislang haben diese Störfeuer der psychologischen Art den Börsenzug – wenn überhaupt – nur vorübergehend bremsen können. Im Gegenzug gibt es wieder neue Übernahmefantasien, aktuell im Nutzfahrzeuge-Sektor. Davon profitierten MAN, Scania und auch Volkswagen als einer der Hauptaktionäre des skandinavischen Maschinenbauers.

Wie Gottfried Heller, Chef der Fiduka Depotverwaltung, kürzlich ausführte, sind die mittelfristigen Aussichten auf einen guten Jahresausklang an den Börsen günstig, da die Dividendenwerte immer noch unterbewertet seien und durch Aktienrückkäufe der großen US-Unternehmen eine Verknappung des Angebots zu erwarten ist. Allerdings geht der Börsenexperte davon aus, dass nun weniger die kleinen und mittleren Werte als vielmehr die Index-Schwergewichte die Rolle der Zugpferde übernehmen werden. Fazit: Ampel grün

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